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Patienten-Selbstkontrolle
Der Arzt verantwortet für seinen Patienten die erforderliche Therapie und deren Überwachung. Es gibt jedoch Krankheiten, bei denen eine aktive
Mitarbeit des Patienten bei der Durchführung der Therapie notwendig ist. Blutzucker-Selbstkontrolle bei Diabetikern oder die Kontrolle des
Blutgerinnungszustandes durch Herzklappenpatienten sind zwei Beispiele, wie Menschen dank Selbstkontrolle trotz gesundheitlicher Einschränkungen
ihr Leben weitgehend frei und flexibel gestalten können, bei gleichzeitig maximaler Sicherheit.
Die Bezeichnung "Patienten-Selbstkontrolle" ist dafür der übliche Begriff. Nach vorausgegangener Schulung und in Absprache mit dem behandelnden Arzt kontrollieren diese Patienten so ständig
ihre Körperwerte und lernen, wie ihr Körper reagiert und können sich dementsprechend verhalten. So wird der Patient heute mehr und mehr zum
mündigen Partner des Arztes.
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